Flati
Der Kingpoet
Eine großartige Schriftstellerkarriere zeichnete sich Ende der 70er in Linz ab, als das erste Bühnenstück des Szene-Originals FLATI, laut Meldeschein Gerald Wilhelm, in der Stadtwerkstatt uraufgeführt wurde.
Die Begeisterungsstürme verebbten leider, weil Flati - obwohl in Linz geboren, jedoch wegen deutscher Eltern kein österreichischer Staatsbürger - nach diversen Eskapaden von der Polizei nach Deutschland abgeschoben wurde. Der Anwalt Reinhard Anderle hat dann eher hobbymäßig - Flati hätte das nie bezahlen können - den Fall bis zum Obersten Gerichtshof gebracht. Das hat zwar mehrere Jahre gedauert - Flati darf als geborener Linzer seither wieder seine Heimatstadt unsicher machen.
Und das tut er als Schriftstaller auf seine Art. Fern ab jeder Orthographie oder Germanistik ist es ihm als Terroristen der Feder fast mühelos gelungen, ohne einen gedruckten Buchstaben als Schriftsteller Eingang in alle Medien zu finden. Seine - nach Eigenangaben - Performances, spalten das Pubikum nach wenigen Sekunden in eingefleischte Fans oder konservative Zurückgebliebene. Selbst Duelle mit Disco-Plattenspielern hat er anstandslos gewonnen.
Hier kommen zwei Kostprobe aus dem Reich Flati'scher Phantasie:
Die
Abenteuer einer
Weltraumrockgruppe
Ein Klassiker, bei zahlreichen Performances life dargeboten. Nebenan als pdf zum Download. Wir wollen diese Originaltexte nicht als Textfile hier hereinstellen, auch wenn das kleinere Dateien ergäbe. Flati wirkt erst mit seiner Original-Orthographie so richtig... |
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![]() DIE HEITEREN ERLEBNISSE EINES HIPNOTISEURS. Ein Hipnotiseur der was jahrelang in einen psychologischen Institut für parapsychologische Forsching beschäftigt ist kommt eines Tages auf folgende Idee. Da er seinen Beruf im Forschungsinstitut für langweilig und oberflächlich reizlos in seinen Ablauf findet. Und da er fast keine ersparnisse hat, nimmt er sich vor einmal auf die schnelle und ausgeklügelte Tour zu Geld zu kommen. Wobei er sich für diesen Zweck einen Zilinder mit Frack und Nadelstreifhose zulegt, sowie schwarze lackschuhe. Und ist am späten Abend dabei in die städtische Kommerzbank einzubrechen, wobei er vom Nachtwächter mit dessen Schäferhund erwischt wird. Der in mit gezogener Pistole auffordert die Hände hochzunehmen und sich umzutrehen. Als in der Hipnotiseur ansieht, und zu denn Nachtwächter sagt sieh mir in die Augen. Und zu im sagt du bist ein Hundchen das mit seinen Herrchen Gassi geht. Und zu denn Schäferhund sagt der, Hipnotiseur in die augen sehend. Und du bist sein Herrchen das mit sein Hund Gassi geht. So das sich der Schäferhund auf denn Hinterpfoten aufrichtet und denn Nachtwächter der sich auf allen vieren pellend hinsetzte die Hundeleine um den Hals tat, und zu im sagte. Komm schön brat Gassi gehen, und mit denn Nachtwächter an der Hundeleine in das Stadtzentrum hineinmaschierte. Und von nächtlichen Spaziergängern die das sahen sofort die Polizei verständigten. So das sie denn Nachtwächter der bellte und der Hund der zu im sprach und jedes mal denn gleichen Satz in das Irrenhaus einlieferten. Und währenddessen hatte der Hipnotiseur der denn Nachtwächter die Schlüssel abgenommen hatte die städtische Kommerzbank ausgeräumt. Und verlies sie mit einem Kartoffelsack der voller Scheine angefüllt war. So das der misteriöse Einbruch denn er für die Bankangestellten dastellte am nächsten Tag groß in denn Zeitungen stand. Indem von denn Tätern jede Spur fehlt. So das der Hipnotiseur herging und zwei Tage später im belebten Stadtzentrum zu zwei Streifenpolizisten mit seiner auffälligen und eleganten Kleidung hinging und zu ihnen sagte seht mir in die Augen da ich euch etwas wichtiges mitzuteilen habe. Und als ihn die zwei Streifenpolizisten in die Augen sahen, sagte er zu denn größeren von Ihnen. Ihr seit zwei Raufbolde und Trunkenpolde die sich auf der Straße prügeln. So das daraufhin die zwei Streifenpolizisten mit denn Wortjargon von Ganoven auf der Strase eine Schlägerei anfingen. Und von ihren verständigten Kollegen auf die sie ebenfalls losgingen, überwältigt wurden und anschließend eingesperrt wurden. Und der Hipnotiseur ging anschließend ins Rathaus wo er sich als Deutscher Konsul beim Sekrätär des Bürgermeisters ausgab. Der denn Bürgermeister sprechen wolle, in einer dringenden Angelegenheit. Und als er von im erfuhr das der Bürgermeister gerade ein Telephonat mit denn Generaldirektor der Vöest führe sagte der Hipnotiseur ebenfals zu seinen Sekrätär , sieh mir in die Augen. Und als der das machte sagte der Hipnotiseur zu im du bist eine Mondrakete, und möchtest auf den Mond fliegen. So das der Sekätär die Hände schwingend und vor sich hinsagend ich bin eine Mondrakete und fliege auf den Mond das Zimmer verlies und auf die Straße hinunter ging, wo er händeschwingend auf dem Köpf flog, und am Boden liegend eine Hand hebend sagt. Meldung an Kontrollturm das erste Triebwerk ist ausgefallen. Und in der Zwischenzeit ging der Hipnotiseur zum Bürgermeister der gerade telefonierte indem er im während des telefonierens in die Augen sah, bevor der etwas sagen könnt, und zu ihm sagte. Du bist ein Schwein auf der Suche nach Karotten. So daß der Bürgermeister grunzend den Telephonhörer aus der Hand legte und auf die Straße rannte, wo er einen vorbeigehenden Fußgänger auf im zuspringend in die Nase bis, da er sie für eine Karotte hielt. Indem der Bürgermeister grunzend sagte, ich muß mir noch mehr Karotten für das Abendessen besorgen. Und in der Zwischenzeit verlies der Hipnotiseur das Rathaus, indem im das grinsen auskam als er gerade Zeuge wurde wie der Bürgermeister grunzend und beisend sowie sein Sekrätär er sei eine Mondrakete sagend von weisgekleideten kräftigen Männern eine Zwangsjacke verpasst bekamen und dann ins Irrenhaus gebracht wurden. So das der Hipnotiseur mit seinem geraubten Geld aus der Kommerz Bank in einen großen Musikkoffer verpackt nach Prasilien flog. Wo er sich eine Villa mietete, ungestört psychologische und wissenschaftliche Analisen durchzuführen. |
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weiterführende Links:Ich fahre mit meiner Harley Davisen..... Flati-Live-Sound Grillberger / Wilhelm, 1996, Kanal Wir müssen mit beiden Beinen am Boden stehen sonst sind wir verloren. Seite 32/33
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